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<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 10:07:00 +0200</pubDate>
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<item><title>Tansania</title>
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<description>Der Gouveneur Camerin (1925 eingesetzt) sah die koloniale Aufgabe darin, die &amp;quot;Einheimischen zu entwickeln, ohne sie zu verwestlichen und zu einer schlechten Kopie der Europäer zu machen&amp;quot;. Er verhinderte die Eingliederung von &lt;a href=&quot;http://www.transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/tansania.php&quot;&gt;Tansania&lt;/a&gt; in die ostafrikanische Föderation, deren Regierung die weissen Siedler stellen wollten. Indirect rule trug so zur Erhaltung der Eigenstaatlichkeit des Mandatsgebiets bei, wurde jedoch vor allem von der neuen Elite der cash crop PRoduzenten, Händler und Angestellten abgelehnt, weil sie den tribalismus förderte und ihr den politischen und sozialen Aufstieg versperrte. Ende der 1930er Jahre erwies sich das System der indirect rule als überholt, erst in den 1950er Jahren rückte die Kolonialverwaltung endgültig von der Zusammenarbeit mit den traditionellen politischen Funktionären ab.</description>
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<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 10:07:00 +0200</pubDate>
<dc:creator>regenwald</dc:creator>
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<item><title>Uganda</title>
<link>http://regenwald.blogr.com/stories/8099299/</link>
<description>1960 gründete Milton Obote den Uganda Peoples Congress, UPC. Seine Partei war eine Allianz der Protestanten gegen die DP. die Führer der UPC wollten das regionale Ungleichgewicht in &lt;a href=&quot;http://www.transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/uganda.php&quot;&gt;Uganda&lt;/a&gt; bereinigen, vor allem die unausgewogene Entwicklung, die Buganda begünstigte und die geschwindigkeit bremsen, mit der die Baganda-Elite die afrikanisierten Posten in der staatlichen Verwaltung an sich zog. Abgesehen davon gab es wenig, was die Parteiführung verband. Die neo-traditionalistischen Baganda fanden sich schliesslich nach den verfassungsgesprächen in London von 1961 in der Bewegung Kabaka Yekke zusammen, die von Protestanten dominiert wurde.</description>
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<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 00:18:57 +0200</pubDate>
<dc:creator>regenwald</dc:creator>
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<item><title>Ägypten</title>
<link>http://regenwald.blogr.com/stories/8099127/</link>
<description>Spannungen aufgrund von Ungleichentwicklungen entluden sich zuerst auf dem Lande, wo es Auseinandersetzungen zwischen Landarbeitern und Pächtern einerseits, zwischen Händlern und Grundbesitzern andereseits gab. 1965 löste die ermordung eines Fischers Demonstrationen aus, an der neben Arbeitslosen und schülern Bauern wie Arbeiter beteiligt waren. Die Muslimbrüderschaft, die unter den unzufriedenen in &lt;a href=&quot;http://www.transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/aegypten.php&quot;&gt;Ägypten&lt;/a&gt; eine solide Basis hatte, wurde unter dem Vorwand einer aufgedeckten Verschwörung das erste Ziel von Verhaftungen und Repression. zur Untersuchung der Konflikte auf dem Land wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt, die jedoch kaum Resultate erzielte, weil einflussreiche Kreise immer wieder ihre Arbeit blockierten.</description>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 16:33:09 +0200</pubDate>
<dc:creator>regenwald</dc:creator>
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